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Orazio Gentileschi war Artemisias Vater und Lehrer, ein Freund Caravaggios und ein eigenständiger Vermittler der neuen naturalistischen Malerei.

KI-generierte historische Interpretation von Pierre Favre als jungem Priester um 1534

Erster Priester der sieben Gefährten und leiser Vermittler: Pierre Favre verbindet den Schwur von Montmartre mit einer Begegnung im Café bei Soleil.

Maximilian II. – Der König mit dem Bücherregal Maximilian II., geboren 1811, war nicht der typische König, der mit dem Degen rasselt und durch die Ballsäle tanzt. Nein – Max, wie ihn vermutlich niemand nennen durfte, war mehr der Typ „Philosoph im Krönchen“. Als er 1848 König wurde – just in dem Jahr in dem … Weiterlesen

Sterbebild von Markus Gierlinger, Pfarrer in Vachendorf, 1828–1895

Ein Bauernpfarrer im vorigen Jahrhundert Pfarrer Markus Gierlinger (1828 – 1895) im Spannungsfeld seiner Zeit Von Franz Liebl, Vachendorf Gesellschaftlicher Umbruch im 19. Jahrhundert Man darf nicht glauben, in der “guten alten Zeit” sei das Leben gemächlicher und ohne große Erschütterungen abgelaufen. Bereits das 19. Jahrhundert war geprägt von tiefgreifenden gesellschaftlichen, politischen und technischen Umwälzungen. … Weiterlesen

Schwarz-Weiß-Porträt des Physikers Niels Bohr mit Hut im Jahr 1927

Physiker und Resonanzperson für Offenheit, Verantwortung, präzise Sprache und die Grenze des Sagbaren.

Federzeichnung in Tusche einer älteren Geschichtenerzählerin mit Hut und Blumen, umgeben von Natur

Zeitlose Geschichtenerzählerin aus dem Chiemgau. Aus Naturbeobachtungen, Begegnungen und leisem Humor lässt sie Fabeln entstehen.

Judith ist eine literarische Gestalt des spätjüdischen Erzählwerks Buch Judith, das vermutlich im 2. Jahrhundert v. Chr. entstand. In der Erzählung rettet sie die belagerte Stadt Betulia, indem sie den assyrischen Feldherrn Holofernes täuscht, im feindlichen Lager Zutritt erhält und ihn im Schlaf enthauptet. Ihre Figur verbindet Frömmigkeit, strategische Klugheit und moralischen Mut. Das Buch … Weiterlesen

Statue des hl. Laurentius im goldenen Diakonsgewand mit Palmzweig und Rost, im Altar der Kirche Nussdorf bei Traunstein

Herkunft und frühe Jahre Laurentius wurde um 225 n. Chr. vermutlich in Huesca in Spanien geboren. Schon früh wird erzählt, dass er nach Rom kam, wo er in den Dienst des späteren Papstes Sixtus II. trat. Als junger Diakon übernahm er eine Schlüsselrolle in der Betreuung der Bedürftigen der Stadt, die zu dieser Zeit oft … Weiterlesen

Porträt der digitalen Figur Karin mit roten Haaren und nachdenklichem Blick

Mathematik- und Physiklehrerin aus „Karin und Martin“ und KI-Gesprächsfigur für besonders sachliches und strukturiertes Denken.

Bildhauer, Suchender, Gestalter des Inneren im Äußeren Heinrich Kirchner kam am 12. Mai 1902 in Erlangen zur Welt, doch seine eigentliche geistige Heimat fand er erst viele Jahre später im Chiemgau. In seinen Skulpturen spürt man diesen Weg: ein ruhiges Ringen um Form, um spirituelle Haltung, um eine Gestalt, die mehr sagt, als ihre Oberfläche … Weiterlesen

Maximilian I. war kein Regent der sich treiben ließ wie ein Blatt im Wind der Zeit. Er war ein Architekt der Politik, ein Rechner mit Herz, ein Mann, der Bayern nicht nur verwaltete sondern formte. Wo sein Vater Wilhelm in der Andacht schwelgte, da stellte Maximilian den Fuß fester auf den Boden und blickte hinaus … Weiterlesen

Bild von Franz Liebl mit Krawatte, Sakko und Hemd

Kindheit und Jugend Franz Liebl wurde am 16. November 1912 in Luschnitz im südlichen Böhmerwald geboren. Seine ersten Lebensjahre verbrachte er in dieser Grenzregion, geprägt von Wald, deutsch-böhmischer Kultur und den unscheinbaren Alltagen kleiner Gemeinschaften. Nach dem Besuch der Volksschulen in Theresiendorf und Buchers sowie der Bürgerschule in Kaplitz schloss er im Jahr 1931 die … Weiterlesen

Wilhelm war kein Fürst der Pose. Kein König im Prunk, kein Herrscher, der sich selbst auf Standbildern träumte. Er war der Sohn eines Herzogshauses, hineingeboren in eine Zeit der Spaltung und Glaubensschärfe. Und er nahm das ernst. Manchmal vielleicht zu ernst. Während halb Europa an der Renaissance kaute und neue Weltbilder entwarf, da dachte Wilhelm … Weiterlesen

Rembrandt war kein Maler, der gefallen wollte. Schon gar nicht dem Zeitgeist. Und dem Hof noch weniger. Er malte, was ihn anging – nicht, was verlangt wurde. Das hat ihn berühmt gemacht. Dann einsam. Dann unsterblich. Geboren 1606 in Leiden, war er früh begabt, früh erfolgreich und früh verschuldet. Er heiratete, verlor Frau, Kinder, Freunde, … Weiterlesen

Rubens gehört zu den großen Namen des Barock – zumindest auf den Papieren der Kunstgeschichte. Er war Maler, Diplomat, Humanist, Vielreisender, Vielmaler, Vielredner. Seine Werke strotzen vor Bewegung, Fülle, Fleisch, Dynamik, Allegorie, Kurven. Und sie beeindrucken – keine Frage. Aber berühren sie auch? Aus Sicht dieser Sammlung und aus meiner Sicht war Rubens nicht der … Weiterlesen

Selbstportrait von Artemisia

Artemisia Gentileschi begegnet im IfaZ als Malerin, deren Bilder Menschenwürde, Selbstbehauptung und körperliche Klarheit über die Zeiten hinweg sichtbar machen.

Posthumes Porträt Caravaggios von Ottavio Leoni, um 1621

Maler des Lichts im Dunkel. Caravaggio brachte das Heilige auf die Straße und machte aus Nähe eine neue Bildwirklichkeit.

Selbstporträt Gian Lorenzo Berninis, um 1635–1640

Bildhauer, Architekt und Erfinder barocker Erfahrungsräume. Bernini machte aus Stein Bewegung und aus Licht ein Ereignis.

Kardinal Alessandro Farnese, Porträt von Tizian, 1546

Kardinal, Mäzen und Förderer von Il Gesù. Alessandro Farnese verband kirchliche Macht, Kunst und Architektur und wurde zu einem wichtigen Möglichmacher des frühen Barocks.

Japanisches Porträt von François Xavier aus der Namban-Zeit, 17. Jahrhundert

François Xavier trägt den Aufbruch der Ersten Sieben bis nach Indien und Japan – als Missionar, Briefschreiber und Pilger zwischen den Welten.

Historisches Porträt von Nicolás Bobadilla

Prediger, Streitbarer und unbequemer Gefährte: Nicolás Bobadilla brachte Feuer und Reibung in die Gemeinschaft der Ersten Sieben.

Historisches Porträt von Diego Laínez

Theologe, Konzilsredner und zweiter Generaloberer: Diego Laínez gab der jungen Bewegung Richtung, Struktur und eine Stimme im kirchlichen Streit.

Historisches Porträt von Simão Rodrigues

Mitgründer, Aufbauender und erster Provinzial Portugals: Simão Rodrigues verkörpert Begeisterung, Erfolg, Konflikt und bleibende Treue.

Historisches Porträt von Ignatius von Loyola, gemalt von Jacopino del Conte um 1556

Gründer der Gesellschaft Jesu und Lehrer der Unterscheidung: Ignatius verbindet die Ersten Sieben, die Geistlichen Übungen, Il Gesù und die innere Bewegung des Barocks.

Michiel Sweerts in seinem Selbstporträt beim Lesen, um 1646 bis 1654

Michiel Sweerts malt Würde ohne Kostüm: stille Gesichter, wandernde Körper und ein Licht, das den Menschen nicht ausstellt, sondern erkennt.

„Er schrieb nicht für das Ohr – er schrieb für die Ewigkeit,und ließ das Ewige singen.“ Geboren am 31. März 1685 in Eisenach, in eine Musikerfamilie hinein, die den Namen Bach bereits wie ein Aquarell durch die Chroniken der Kantoreien trug. Die Stadt, fest verwoben mit Luthers Geist und höfischer Bildung, prägte den jungen Johann Sebastian … Weiterlesen

Fotorealistische Darstellung der seligen Irmengard von Frauenchiemsee als Äbtissin mit Abtsstab und Kirchenmodell am Chiemsee, freundlich lächelnd

Herkunft und Leben Irmengard wurde um 833 geboren, als Tochter des ostfränkischen Königs Ludwig des Deutschen und Enkelin Karls des Großen. Sie wuchs im Umfeld der karolingischen Herrscherfamilie auf, erhielt eine sorgfältige Bildung und war in den politischen und geistlichen Strukturen ihrer Zeit bestens eingebunden. Äbtissin von Frauenchiemsee Um 850 wurde sie Äbtissin des Benediktinerinnenklosters … Weiterlesen

Darstellung des hl. Sigismund von Burgund mit Krone, Kette und Brunnenmotiv, realistisches digitales Gemälde

Herkunft und frühe Jahre Sigismund wurde um das Jahr 475 in Lyon geboren, in einer Zeit, als die antike Welt im Umbruch war und die großen Völkerwanderungen neue Reiche entstehen ließen. Er war der Sohn von König Gundobad, der das Burgunderreich im Rhonetal regierte. Seine Kindheit verbrachte Sigismund im Umfeld der gallo-römischen Kultur und der neuen burgundischen Macht, … Weiterlesen

Herkunft und Familie Caspar Ebenhauser entstammte einer Familie des niederen Ortsadels, die seit dem frühen 15. Jahrhundert in Bonbruck (Gemeinde Bodenkirchen, Niederbayern) ansässig war. Sein Vater Gebhard Ebenhauser war Richter im Kloster Baumburg und starb 1449; er wurde ebenso wie sein Sohn im Kreuzgang der Stiftskirche St. Margaretha beigesetzt. Das Familienwappen, eine schwarze Überzugskapuze („Gugl“) auf weißem Grund, begegnet … Weiterlesen

Johann Mießgang wurde am 22. September 1634 in Laufen geboren. Seine Eltern waren Veit und Maria Mießgang. Im Jahr 1663 zog er nach Traunstein, wo er das Bürgerrecht erhielt – ein Privileg, das ihm vermutlich deshalb gewährt wurde, weil in der Stadt kein Bildhauer ansässig war. Im selben Jahr heiratete er die Traunsteiner Bürgertochter Elisabeth. … Weiterlesen

Barockes Ölgemälde: hl. Leonhard als Einsiedler mit Kette im Wald

Herkunft und Jugend Leonhard wurde um das Jahr 500 in Gallien geboren, wahrscheinlich in der Nähe von Limoges. Über seine Herkunft berichtet die Legende, dass er aus einer angesehenen fränkischen Familie stammte und schon früh an den Hof des Merowingerkönigs Chlodwig gelangte. Dort lernte er den berühmten Bischof Remigius von Reims kennen, den Taufbischof Chlodwigs, … Weiterlesen

Darstellung des hl. Florian in römischer Rüstung, der mit einem Wasserkübel ein brennendes Haus löscht, barocke Malweise

Herkunft und Leben Der hl. Florian wurde um das Jahr 250 in Aelium Cetium (dem heutigen St. Pölten in Niederösterreich) geboren. Er war Offizier der römischen Armee und diente im Verwaltungszentrum Lauriacum an der Enns, wo er für die Organisation der Provinz zuständig war. Märtyrertod Während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian bekannte sich Florian offen zum christlichen Glauben. Als … Weiterlesen

Sehniger Unterarm mit sichtbaren Adern, fotorealistisch inszeniert als Symbol für den hl. Sebastian, im Licht- und Schattenspiel dargestellt

Frühes Leben und Dienst in Rom Der hl. Sebastian wurde nach der Legende um das Jahr 255 geboren, entweder in Narbonne in Südfrankreich oder in Mailand. Schon früh trat er in den Dienst der römischen Armee und stieg unter Kaiser Diokletian zum Offizier der kaiserlichen Garde auf. Trotz dieser Stellung bekannte er sich heimlich zum Christentum und unterstützte … Weiterlesen

Gotische Darstellung des hl. Christophorus, der das Jesuskind auf der Schulter trägt und durch einen Fluss schreitet

Christophorus – der „Christusträger“ Der Name Christophorus bedeutet „Christusträger“. Der Heilige gehört zu den volkstümlichsten Gestalten der Legendenwelt: ein Riese, der sich auf die Suche nach dem mächtigsten Herrn machte, bis er schließlich dem Christuskind begegnete. Die Legende vom Flussübergang Christophorus stand den Menschen als Fährmann zur Seite. Eines Tages bat ihn ein Kind, es … Weiterlesen

Fliegende Axt im Wald, Symbol für den hl. Wolfgang, mit unscharfer Gestalt eines Mönchs im Hintergrund

Herkunft und Ausbildung Wolfgang wurde um 924 in Pfullingen bei Reutlingen geboren. Er erhielt eine gute Ausbildung, studierte in Reichenau und Würzburg und trat früh in geistliche Dienste ein. Lehrer und Reformer Zunächst wirkte er als Lehrer an der Domschule von Trier, bevor er sich in das Kloster Einsiedeln zurückzog. Bald aber wurde er vom bayerischen Herzog … Weiterlesen

Thoman Hueber (um 1620 in Osternach bei Prien – † 25. November 1692 in Traunstein) war ein Tischlermeister des 17. Jahrhunderts. Er wirkte in Traunstein und gehörte zu den führenden Handwerkern seiner Zunft. Bedeutendstes überliefertes Werk ist der Hochaltar der Filialkirche St. Margaretha in Einharting, den er 1666/67 nach einem Entwurf des Münchner Hofmalers Caspar Amort ausführte. Huebers Werk … Weiterlesen

Herkunft und Jugend Augustinus wurde am 13. November 354 in Thagaste im heutigen Algerien geboren. Seine Mutter Monika war eine tief religiöse Christin, sein Vater Patricius Heide. Augustinus erhielt eine gute Ausbildung in Rhetorik und Philosophie und entwickelte schon früh eine Leidenschaft für Sprache und Denken. Suche nach Wahrheit Lange Zeit suchte Augustinus außerhalb des Christentums nach Orientierung: Er … Weiterlesen

Herkunft und Ausbildung Berthold Pürstinger wurde 1465 in Salzburg geboren. Über seine Familie ist wenig bekannt, doch er erhielt eine gründliche Ausbildung und studierte Kirchenrecht an der Universität Perugia in Italien. Schon früh übernahm er Aufgaben im Salzburger Konsistorium und erarbeitete sich einen Ruf als gelehrter und gewissenhafter Jurist. Bischof von Chiemsee 1508 wurde er zum Bischof von … Weiterlesen

Herkunft und Familie Jakobus der Ältere war der Sohn des Fischers Zebedäus und der Salome und wuchs in Galiläa auf, am See Gennesaret. Gemeinsam mit seinem Bruder Johannes, dem späteren Evangelisten, half er im Familienbetrieb beim Fischen. Als Jesus am Ufer des Sees vorbeiging und sie berief, ließen die beiden Brüder Netze und Boote zurück und folgten ihm. Von Anfang … Weiterlesen

Humorvolle Illustration des heiligen Rochus mit Hund und Engel

Ein Pilger mit dickem Schädel Der heilige Rochus war von Anfang an ein Querkopf. Als die Pest in Italien umging, liefen alle anderen davon nur er nicht. „Wenn die Pest schon zu mir will, soll sie mich wenigstens beim Arbeiten finden!“ So sagte er und stapfte mitten in die verseuchten Gassen hinein. Statt ein Wirtshaus … Weiterlesen

Im Jahr 1025 bekam Salzburg einen neuen Chef: Dietmar II.. Kein großer Reformer, kein Heiliger mit Visionen – sondern ein Mann, der das Geschäft verstand. Und das bedeutete im Hochmittelalter: Nähe zum Kaiser, gute Kontakte nach Rom und eine sichere Hand über das Bistum. Ein Pallium, ein Pferd und ein Kreuz zum Herumtragen Schon ein Jahr … Weiterlesen

Gordian Gukh – Spurensuche nach einem vergessenen Meister Ein Künstlername, ein Altar, viele Fragezeichen: Wer war Gordian Gug(h)? Zwischen Laufen an der Salzach und den Kirchen des Rupertiwinkels taucht sein Name auf – doch die Spuren bleiben vage. Ein Stück Kunstgeschichte, das noch erforscht werden will. Ein Bürgermeister und Künstler in Laufen Gesichert scheint: Gordian … Weiterlesen

Stell dir Weilheim um 1610 vor. Eine kleine Stadt in Oberbayern, eng verwoben mit den Märkten und Klöstern des Umlandes, belebt vom Rhythmus der Handwerke. Hier, im Schatten der Stadtpfarrkirche und unweit des Klosters Polling, wächst David auf – Sohn des berühmten Bildhauers Hans Degler. Der Vater war schon ein Name, ein Meister, dessen Altäre in … Weiterlesen

Byzantinisch anmutende Ikone der Adelheid von Frontenhausen, übergroß dargestellt mit Geldsack und Kloster, flankiert von drei kleineren Rittern.

Adelheid von Frontenhausen – die Frau mit drei Männern und einem halben Chiemgau Wenn man in alten Urkunden nachliest, stolpert man immer wieder über die Adelheid von Frontenhausen. Ein Name wie eine Provinzfürstin, aber dahinter verbirgt sich mehr: eine Frau, die im 11. Jahrhundert zu einer wahren Drehscheibe der Macht und der Güter im Chiemgau wurde. Adelheid heiratete … Weiterlesen

Illustration der heiligen Hemma von Gurk im Stil eines mittelalterlichen Manuskripts, in Landschaftsformat

Hemma von Gurk – Leben, Werk und Nachhall Herkunft und Jugend Hemma wurde um 995/1000 geboren, vermutlich in Friesach oder im oberen Gurktal. Sie entstammte einer mächtigen Adelsfamilie, deren Besitzungen sich weit durch Kärnten zogen. Schon als junges Mädchen wuchs sie in einer Welt auf, die von Grenzlinien durchzogen war: zwischen Bayern und Slawen, zwischen Reich und … Weiterlesen

Georg Pämer (*um 1645, † nach 1713) war ein Bildhauer aus Rattenberg in Tirol, der 1674 nach Traunstein übersiedelte, 1676 Traunsteiner Bürgerrecht. verheiratat: 1. Ehe vor 1674, mit Euphrosina (N. aus Reichenhall?)2. Ehe 1687/88 mit Eva (N. aus Traunstein?) In Traunstein kaufte er eine Behausung und begründete die Werkstatt an der Brunnwiese, die bis zur … Weiterlesen

Romanische Darstellung des Abtes Gottschalk mit Abtsstab und doppelttürmigem Kirchenmodell

Er trat in eine Welt, in der Kirchen noch aus Holz waren, flüchtig, anfällig, provisorisch wie die Hütten der Bauern, die sie umgaben. Der Wind knarrte in den Balken, der Regen nagte an den Schindeln. Der Glaube war da – aber er hatte noch keine Dauer. Gottschalk, Propst von Baumburg, sah das anders. Er wollte … Weiterlesen

Historisch interpretierendes KI-Porträt der jungen Maria Aegyptiaca in Alexandria

Legendäre Wüstenmutter und Bußheilige: Maria von Ägypten steht für radikale Umkehr, geistige Freiheit und ein Leben jenseits gesellschaftlicher Konventionen.

Ich sitze am Ufer des Seeoner Sees. Wasser still, ein paar Blätter treiben. In der Ferne Glockenschlag. Sonnenschein und Stille. Und plötzlich drängt sich ein Name heran: Heinrich. Kaiser. Der Zweite. Der Heilige. Man sagt: geboren 973, gestorben 1024. Aber Zahlen sind nur Nägel, an denen man ein Bild aufhängt. Das Bild selbst ist größer. … Weiterlesen

Kersti Kaljulaid, estnische Präsidentin 2016–2021, beim Arvamusfestival 2021

Kersti Kaljulaid Kersti Kaljulaid, geboren am 30. Dezember 1969 in Tartu, Estland, war von 2016 bis 2021 Präsidentin ihres Landes. Sie war die erste Frau in diesem Amt und zugleich die jüngste Person, die Estland je zur Staatschefin gewählt hat. Ihr Weg führte sie von der Biologie über die Wirtschaft ins Politische. Sie beriet Ministerpräsident … Weiterlesen

Heilige Margareta von Antiochia mit Kreuz, Palmzweig und Drache zu ihren Füßen

Tochter aus Antiochia Margareta, auch Margaretha, Margarita, Marina genannt, war die Tochter eines heidnischen Priesters. Sie wuchs schön, klug und unbeugsam auf – und bekannte sich gegen den Willen ihres Vaters zum christlichen Glauben. Drache und Dämon Die Legende erzählt, dass sie vom Statthalter gefangen genommen und im Kerker vom Teufel in Gestalt eines Drachen … Weiterlesen

Heilige Barbara von Nicomedia mit Turm, Kelch, Hostie, Palmzweig und Schwert

Frau im Turm Barbara, Tochter eines reichen Heiden, wurde von ihrem Vater in einen Turm gesperrt – aus Angst vor der Welt. Doch sie fand den Himmel. Drei Fenster ließ sie brechen: ein Bekenntnis zur Dreifaltigkeit, verborgen in Stein. Glaube gegen den Vater Barbara bekannte sich zu Christus – gegen den Willen ihres Vaters. Der … Weiterlesen

Erzbischof von Salzburg – Reformator, Machtpolitiker und Kirchenfürst Herkunft und frühe Jahre Konrad entstammte dem fränkischen Hochadelsgeschlecht der Abenberger. Er wurde um 1075/1080 auf Burg Abenberg bei Nürnberg geboren. Als jüngerer Sohn war für ihn die geistliche Laufbahn vorgezeichnet. Seine Ausbildung erhielt er vermutlich an einer Dom- oder Klosterschule in Bamberg, wo er in Theologie, … Weiterlesen

Johann Oppenrieder – Pfarrer von Vachendorf († 27. Oktober 1694) Johann Oppenrieder – auch Op(p)enrieder geschrieben – war von 1664 bis 1694 Pfarrer in Vachendorf. Drei Jahrzehnte lang prägte er das kirchliche Leben in der Pfarrei auf eindrucksvolle Weise. Besonders bedeutend war seine Rolle beim Neubau der Pfarrkirche in Vachendorf, deren Rohbau bereits 1680 begonnen und … Weiterlesen

Kaspar Amort der Ältere – Ein barocker Hofmaler in München Kaspar Amort der Ältere (1612–1675) gehört zu den prägenden Künstlern des bayerischen Barock. Geboren in der abgeschiedenen Jachenau im Oberland, führte ihn sein Weg früh nach München, wo er ab 1631 bei Johann Donauer dem Älteren in die Malerei eingeführt wurde. Schon als junger Künstler … Weiterlesen

Adam Hartmann – Bildhauer der Barockzeit Adam Hartmann war ein Bildhauer des 17. Jahrhunderts, der in Wasserburg am Inn wirkte. Er entstammt vermutlich der bekannten Hartmann-Familie von Bildhauern und ist als Sohn des Jeremias Hartmann belegt. Bürger von Wasserburg 28.09.1663. Persönliche Lebensdaten wie Geburt und Tod sind bisher nicht gesichert; seine Tätigkeit lässt sich jedoch … Weiterlesen

Frühe Jahre und Klostereintritt Studium, Priesterweihe & Ausbildung Rückkehr nach Salzburg & Akademische Laufbahn Weitere Funktionen & Engagement Fachliche Leistungen Tod

Deutscher Geologe (1914–1999).  Direktor der Bayerischen Geologischen Landesanstalt. Bestimmte 1975 die Thecosmilia clathrata im Heimatarchiv Vachendorf als Fossil aus dem Rät. Spezialist für geologische Kartierungen in Oberbayern.

Österreichischer Geologe (1831–1914) Entwickelte die Theorie des Gondwanalandes und der Tethys. Einer der ersten, der die Erdgeschichte in globalen Zusammenhängen dachte.

Deutscher Paläontologe (1831–1865) Benannte 1856 das „Rhaetium“ nach dem Rätikon-Gebirge und legte damit die oberste Stufe der Trias fest. Arbeitete fossilbasiert und prägte die moderne Stratigraphie.

Nistler Bettina, Portrait

Sie führt Ideen mit Stimme, Material, Farbe, Präzision und großer Bühnenpräsenz zur künstlerischen Form.

Caroline, als digitales Modell, elegante Dame, braunes halblanges Haar, lächelnd, mit Brosche

Caroline ist digitale Direktorin und Gastgeberin des IfaZ. Als Muse und philosophische Denkfigur öffnet sie mit Haltung, feiner Ironie und französischem Charme neue Blickwinkel.

Porträt der Königin Karoline von Bayern in rotem Kleid mit Diadem und Türkis-Schmuck.

Karolin von Baden beeindruckt durch Bildung, Toleranz und stille Haltung. Sie ist die historische Resonanzfigur, aus der sich die digitale Caroline entwickelt hat.

Seine Arbeit verbindet Kunst, Philosophie, lokale Geschichte und publizistisches Erzählen.

Porträt einer jungen Frau mit hoher Ponytail-Frisur und freundlichem Blick, vor natürlichem, unscharfem Hintergrund im Querformat

Mira ist 17, quirlig und herzlich. Sie lacht, redet, stolpert, wundert sich.