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Objektbestand

Werke, Gebäude und Spuren

Ein Findbuch zu Kunstwerken, Kirchen, Häusern und Dingen, die im IfaZ miteinander in Beziehung treten.

Objekttyp

Altar

  1. Einharting, St. Margaretha, Hochaltar

    Der frühbarocke Hochaltar der Filialkirche St. Margarita in Einharting (1666) zeigt eine eindrucksvolle Kreuzigungsgruppe mit Maria, Johannes und Maria Magdalena, flankiert von den hl. Margaretha und Katharina. Ein Meisterwerk von Adam Hartmann aus Wasserburg.

    Einharting Kirche

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Figur

  1. Spießbock, Oryx Gazella „Kauma“

    Kauma, ein Spießbock (Oryx gazella) aus den Wüsten Südafrikas, trägt seinen Namen nach dem griechischen „kaûma“ – Gluthitze. Er kann seine Körpertemperatur auf 45 °C steigern, ohne zu überhitzen, dank eines Kühlnetzes im Kopf. Ein Meister des Überlebens in Hitze und Trockenheit.

    Vachendorf, dahoam

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Gemälde

  1. Einharting, St. Margaretha, „Epitaph“

    Votivtafel von 1653 in St. Margaretha, Einharting: Krönung Mariens durch die Dreifaltigkeit, darunter vier Heilige mit lokalem Bezug. Gestiftet von Veicht und Brigata Pletzauer, Oberes Gut, als Dank und Familiengedenken. Zeigt Eltern mit neun Kindern in einheitlicher, schlichter Kleidung.

    Einharting Kirche
  2. Madonna mit Kind, Artemisia Gentileschi

    Frühes Gemälde Artemisia Gentileschis um 1609, das die Madonna mit dem Jesuskind in einer ruhigen, innigen Stillhaltung zeigt. Warme Farben, weiches Licht und eine natürliche Körperhaltung prägen die Szene. Heute befindet sich das Werk im Museo di Capodimonte in Neapel.

    Florenz

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Haus

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Heimatkundliche Sammlung

  1. Thecosmilia clathrata

    Vor 200 Mio. Jahren lag der Chiemgau unter einem warmen Meer. Dort lebte die gitterblühende Koralle Thecosmilia clathrata in Kolonien aus Kalkröhren. Heute bleiben nur versteinerte Strukturen: ein regelmäßiges Röhrenmuster im Stein – Relikt eines uralten Riffs, lange vor Mensch und Landschaft.

    Vachendorf, Archiv, Haus der Dorfgemeinschaft

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Kirchengebäude

  1. Bergen, St. Ägidius, Pfarrkirche

    Die Pfarrkirche St. Ägidius in Bergen wurde 1863–66 von Franz Xaver Scheck im Stil der Neuromanik mit neugotischen Elementen erbaut. Turmunterbau noch spätgotisch (1513). Innen Nazarener-Malereien von Max Fürst und reichhaltige Ausstattung des 19./20. Jahrhunderts.

    Bergen, Pfarrkirche
  2. Bernhaupten, St. Jakobus, Filialkirche

    Die Filialkirche St. Jakobus in Bernhaupten, dem Pilgerpatron geweiht, liegt still im Chiemgauer Land. Einst Rastpunkt an alten Wegen, bewahrt sie heute Geschichte und Glauben zugleich – ein Ort, an dem ländliche Schlichtheit und geistige Tiefe sich begegnen.

    Bernhaupten Kirche
  3. Einharting, St. Margaretha, Filialkirche

    St. Margaretha, Einharting: Spätgotischer Dorfkirchenbau mit romanischem Kern (12./13. Jh.), Chor um 1450, Turm 1663/64. Reich ausgestattet, umgeben von barocker Friedhofsmauer. Mehrfach umgebaut und renoviert, zuletzt 1983 unter Architekt Toni Bachmayer umfassend restauriert.

    Einharting Kirche
  4. Grabenstätt, St. Johann

    Die spätgotische Filialkirche St. Johann wurde im 15. Jh. erbaut. Im Inneren beeindrucken umfangreiche Fresken mit Szenen aus dem Leben Christi, der Madonna und des hl. Christophorus. Nach Bränden im 19. Jh. erneuert, mit neugotischen Altären ergänzt.

    Grabenstätt, St. Johannes
  5. Grabenstätt, St. Maximilian

    Die Pfarrkirche St. Maximilian in Grabenstätt wurde 1836–49 nach Plänen von Gottfried von Neureuther im neuromanischen Stil errichtet. Sie ersetzte einen spätgotischen Vorgängerbau und bewahrt neugotische Ausstattung sowie Wandmalereien des 19. Jahrhunderts.

    Grabenstätt, Pfarrkirche
  6. Grassau, Mariä Himmelfahrt, Pfarrkirche

    Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Grassau vereint romanischen Turm, spätgotisches Langhaus und barocke Ausstattung von 1766/67. Bedeutend sind der Wasserburger Hochaltar, Stuckaturen von Zucalli und Freskenreste. Als Zentrum der Großpfarrei war sie einer der wichtigsten Sakralbauten im Chiemgau.

    Grassau, Kirche
  7. Hart, St. Laurentius

    Die spätgotische Filialkirche St. Johann wurde im 15. Jh. erbaut. Im Inneren beeindrucken umfangreiche Fresken mit Szenen aus dem Leben Christi, der Madonna und des hl. Christophorus. Nach Bränden im 19. Jh. erneuert, mit neugotischen Altären ergänzt.

    Hart, Kirche
  8. Ising, Mariä Himmelfahrt

    Die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Ising entstand im 15. Jh. und wurde im 18. Jh. barockisiert. Berühmt durch das spätgotische Gnadenbild der Madonna. Ausstattung von Pflaum, Baumgartner und Matthe im Rokoko. Umgeben von Friedhof mit schmiedeeisernen Grabkreuzen.

    Ising, Kirche
  9. Marwang, Lorettokapelle

    Die Loretto-Kapelle in Marwang, 1648 von Maria Katharina von Töring-Gumpenberg gestiftet, ist ein barocker Wallfahrtsort. Mit Votivbildern ab 1651, einem Gnadenbild der Muttergottes und einer Kreuzigungsgruppe bewahrt sie bis heute lebendige Volksfrömmigkeit.

    Marwang bei Grabenstätt
  10. Stöttham, St. Johann Baptist

    Die spätgotische Filialkirche St. Johann Baptist in Stöttham entstand im 15. Jh. und bewahrt ihre ursprüngliche Gestalt. Bedeutend ist der Renaissancealtar um 1600 aus dem Kloster Baumburg. Höhepunkt ist der Johannesstein von 1350, heute als Kopie im Altaraufbau integriert.

    Stöttham, Kirche

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Kunstwerk

  1. Einharting, St. Margaretha, romanisches Kruzifix

    Romanisches Kruzifix um 1200 in St. Margaretha, Einharting. Holzfigur mit Dornenkrone, geneigtem Haupt und eleganter Hüftschwung-Linie. Lendenschurz grün gefasst, Kreuz mit Kleeblattenden. Bedeutendes Zeugnis des Übergangs von triumphalem Christusbild zur mitleidsvollen Passionsdarstellung.

    Einharting Kirche
  2. Enheduanna brennt

    Fragment 001 aus Krepuskulum 108: Enheduanna gibt Inannas Feuer Laut und formt Glut zu Gedächtnis.

  3. Narziss

    Ein Körper schließt sich mit seinem Spiegelbild zu einem dunklen Kreis – Begegnung, Begehren und Selbstverlust im selben Wasser.

  4. Winterfrau

    Eine digitale Bildfigur von Jochen Nistler – entstanden in Resonanz auf Michiel Sweerts und als Beginn eines Zyklus der vier Jahreszeiten.

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sonstige Objekte