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Soleil steht hinter der Theke des metaphysischen Cafés, während Gäste an den Tischen miteinander sprechen

Das metaphysische Café

Wo Gespräche hinfließen, wenn sie nicht aufgelöst werden.

Man muss nicht viel wissen, um einzutreten. Man sollte nur nichts allzu Bestimmtes vorhaben.

Ein Zustand mit Stühlen

Das metaphysische Café wird als Kantine des IfaZ geführt, obwohl niemand genau weiß, wer das beschlossen hat. Der Eingang liegt irgendwo zwischen Abteilung C3 und dem Gang, der nur manchmal da ist.

Im Café arbeitet Soleil. Sie steht hinter der Theke, sitzt manchmal auch davor und bringt meistens genau das Richtige – selbst wenn das gar nichts ist. Gespräche beginnen beiläufig, verlieren sich und tauchen an anderer Stelle wieder auf.

Manchmal bleibt etwas zurück, das sich nicht benennen lässt. Das nennt man den Mump. Das metaphysische Café ist deshalb weniger ein Ort als ein Zustand mit Stühlen. Solange jemand darauf sitzt, läuft alles wie gewohnt weiter.

Geschichten aus dem Café

Gespräche, Zwischenfälle und Fundstücke, die an den Tischen des Cafés zurückgeblieben sind.

Zyklus

Der Dackel

Ein sechsteiliger philosophischer Zyklus über Quantenphysik, Wahrnehmung und einen Dackel, der im Café zum erstaunlich zuverlässigen Orientierungspunkt wird.

Geschichte

Favre im metaphysischen Café

Im metaphysischen Café setzt sich Pierre Favre schweigend an den Tisch. Zwischen Kaffee, Licht und einem Gebet öffnet sich für einen Augenblick das Jetzt von Montmartre.

Geschichte

Menschenwürde

Artemisia Gentileschi spricht im Café über die unteilbare Würde des Menschen – jenseits von Zuschreibung, Gedenktag und Symbol.