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In Vorbereitung

Haltung und Heimat – Franz Liebl

Wo Erinnerung wurzelt und Zukunft beginnt

Franz Liebls Lebenswerk ist der Ausgangspunkt. Die Ausstellung fragt, wie wir in Vachendorf mit dem Überlieferten umgehen, was wir gemeinsam sichtbar machen und welche Zukunft daraus entstehen kann.

Was wir aus dem Überlieferten machen

Es geht deshalb nicht allein um Franz Liebl. Es geht um uns alle: um den Schatz an Erfahrungen, den frühere Generationen hinterlassen haben, und um die Frage, wie wir heute verantwortlich damit umgehen.

Historische Bestände sollen weder verborgen noch gedankenlos veröffentlicht werden. Die Ausstellung bringt Bewahren, Sichtbarmachen und Weitergeben miteinander ins Gespräch.

Franz Liebl sitzt bei einer Veranstaltung neben einer lachenden Frau.
Franz Liebl bei einer Veranstaltung.

Eine Ausstellung im Werden

Ab 3. Oktober 2026 treffen im Haus der Dorfgemeinschaft historische Zeugnisse auf heutige Stimmen, künstlerische Arbeiten und digitale Zugänge. Aufbau und Programm entwickeln sich in den kommenden Monaten weiter.

Im Foyer und im Gang entsteht eine ruhige Grundinstallation. Der kleine Saal öffnet sich an ausgewählten Terminen für Vorträge, Gespräche und Begegnungen.

Die Ausstellung ist bewusst noch nicht abgeschlossen. Ihre endgültige Form entsteht mit den Quellen, Beiträgen und Beziehungen, die während der Vorbereitung sichtbar werden.

Vachendorf gestaltet mit

Menschen aus Vachendorf können Erinnerungen, Fotografien, Dokumente, Gegenstände und eigene Sichtweisen beitragen. Gemeinsam klären wir, was gezeigt werden darf und was privat bleibt.

Ein Beitrag muss kein fertiger Ausstellungstext sein. Auch eine Erinnerung, ein Hinweis oder eine Frage kann eine neue Verbindung öffnen.

Vor jeder Veröffentlichung werden Herkunft, Bedeutung und Freigabe geklärt. Das Überlassene bleibt nicht einfach Material, sondern wird als anvertraute Beziehung behandelt.

Die Grundschule ist schon dabei

Kinder der Grundschule Vachendorf haben eigene Druckgrafiken für die Ausstellung gestaltet. Ihre Bilder bringen eine unmittelbare Stimme der Gegenwart in das Projekt.

Mit der Grundschule ist außerdem eine eigene Veranstaltung vereinbart. Dabei erzählen die Kinder Geschichten aus Vachendorfs Vergangenheit neu und bringen sie mit ihren Stimmen in die Gegenwart.

Kindliche Druckgrafik mit Haus, zwei Hasen und den Worten Oma und Opa.
Orangefarbene kindliche Druckgrafik einer Kirche.
Schwarzweiße kindliche Druckgrafik eines Hauses unter einer großen Sonne mit dem Wort Heimat.
Freie mehrfarbige Druckgrafik in Grün, Braun und Schwarz.
Junge Stimmen aus Vachendorf Druckgrafiken von Kindern der Grundschule Vachendorf, eigens für die Ausstellung entstanden.

Die Arbeiten zeigen nicht bloß historische Motive, sondern machen sichtbar, wie Kinder ihren Ort heute wahrnehmen.

Die Drucke werden zunächst ohne Namen veröffentlicht. Eine persönliche Namensnennung erfolgt nur nach ausdrücklicher Freigabe.

Digitalisieren heißt entscheiden

Digitalisierung macht Bestände zugänglich und verbindet Wissen. Die Ausstellung fragt zugleich: Was darf öffentlich werden, was braucht Schutz – und welche Entscheidungen bleiben menschliche Verantwortung?

Ein Computer kann ordnen, suchen, vergleichen und Zusammenhänge vorschlagen. Er entscheidet aber nicht, was einem Menschen gehört, welche Veröffentlichung verantwortbar ist oder welchen Wert eine Erinnerung besitzt.

Digitalisieren bedeutet deshalb immer auch auswählen, einordnen und Grenzen achten. Technische Möglichkeit ersetzt keine menschliche Entscheidung.

Vorträge und Begegnungen

Vorträge, Gespräche und Begegnungen begleiten die Ausstellung. Das genaue Programm wird derzeit entwickelt und hier fortlaufend ergänzt.

Im Mittelpunkt stehen die Geschichte Vachendorfs, unterschiedliche Vorstellungen von Heimat und der Umgang mit örtlichem Wissen zwischen analogem Bestand und digitaler Erschließung.

Verbindliche Termine, Uhrzeiten und Beteiligte werden veröffentlicht, sobald sie gemeinsam abgestimmt sind.

Franz Liebl in der Vachendorfer Archithek

Die Vachendorfer Archithek erschließt Dokumente, Bilder, Objekte und weitere Spuren zu Franz Liebl. Sie bildet das wachsende digitale Gegenstück zur Ausstellung.

Die Archithek ersetzt die räumliche Ausstellung nicht. Sie kann deren Quellen dauerhaft erschließen, ergänzen und mit weiteren Beständen verbinden.

Die konkrete öffentliche Verlinkung wird mit der Gemeinde und der Vachendorfer Archithek abgestimmt.

Verantwortung und Kontakt

Jochen Nistler entwickelt und koordiniert die Ausstellung und führt die Topothek der Gemeinde Vachendorf. Trägerschaft und Zusammenarbeit mit der Gemeinde werden derzeit abgestimmt.

Diese Seite beschreibt den gegenwärtigen Arbeitsstand. Wer das Projekt offiziell trägt, welche Beteiligten genannt und welche externen Beziehungen verlinkt werden, wird vor der Veröffentlichung gemeinsam geklärt.

Stand der Planung

  • Beginn: 3. Oktober 2026
  • Ort: Haus der Dorfgemeinschaft, Vachendorf
  • Dauer: voraussichtlich etwa drei Wochen
  • Bereits beteiligt: Grundschule Vachendorf
  • In Vorbereitung: Aufbau, Eröffnung, Öffnungszeiten und Begleitprogramm

Diese Seite zeigt den aktuellen Stand und wächst mit dem Projekt.