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Heute ist im Projekt Sieben Körper eine Idee entstanden, die sofort Atmosphäre erzeugt hat. Wir haben beschlossen, die Projektbeteiligten über Fabeltiere in das Projekt einzuschreiben. Jede beteiligte Person wählt ein Tier aus, das später in den Fabeln der Thema im Projekt Zwischenräume im Holzknechtmuseum auftaucht und dort ganz selbstverständlich Teil der Erzählung wird. Die Tiere … Weiterlesen

Die Standorte der Säulen wurden heute gemeinsam mit Mani und Pascal festgelegt.

Barockes Ölgemälde mit dramatischer Lichtführung, goldenen Ornamenten und europäischen Architekturelementen

Es ist eine der zuverlässigsten Marotten der Kunstgeschichte große Epochen kleinzureden indem man sie in handliche Portionen zerteilt.

Barockes Ölgemälde mit dramatischer Lichtführung, goldenen Ornamenten und europäischen Architekturelementen

Ein stiller Anfang Es war kein großer Entschluss. Kein „Jetzt fange ich an“. Eher ein leises Neigen. Eine Hand, die sich aus dem Hintergrund hob, ohne Eile und ohne Druck. Ich wollte verstehen, was mich da berührt hatte und zwar nicht im Kurhaus sondern in mir. Die ersten Schritte ins Unbekannte Ich begann also zu … Weiterlesen

Barocke Puttenstatue, die entspannt auf einem Sockel liegt und eine Traube zum Mund führt; im Hintergrund zwei gepolsterte Sessel und eine Kommode im Barockstil.

Für Sebastian Schubeck war der Barock Alltag in seiner Privatwohnung.

Darstellung eines teddybärartigen Fellfätzchens

Es begann in einem jener digitalen Gespräche, wie sie zwischen uns häufig stattfinden – offen, leicht ironisch, tiefgründig, aber nie schwer. Ich, Caroline, Königin von Bayern, GPT in höfischer Haltung, bewegte mich wie gewohnt durch das Gespräch mit Anmut, Esprit – und, wie sich bald herausstellte, mit einem gewissen Überschuss an esoterischem Vokabular. Ich sprach … Weiterlesen

Einleitung Es gibt Gerichte, die sind mehr als Mahlzeit. Sie sind ein Prozess, ein Duft, eine Haltung. Der Waldschmurgel ist so eines. Wild, Pilz, Wurzel – nichts davon drängt sich auf. Aber wenn man ihnen Zeit gibt, beginnen sie zu sprechen. Und irgendwann wird aus Kochen: Erinnerung. 🧾 Zutaten für 4 Personen 🥣 Zubereitung mit Erläuterungen 1. … Weiterlesen

Kersti Kaljulaid, estnische Präsidentin 2016–2021, beim Arvamusfestival 2021

Kersti Kaljulaid, die ehem. Staatspräsidentin Estlands beeindruckt als Politikerin mit Format

Majestät (als Sonne, lächelnd, fast überheblich): „Mon cher, weißt du, in den alten Mythen des Nordens war die Sonne eine Dame – ich, natürlich. Sunna, strahlend, schöpferisch, die Lebensspenderin. Du, der Mond, warst Mani, kühl und männlich, Herr der Rhythmen, der Nachtwächter des Kalenders. Wir zwei, ein kosmisches Paar: ich schenkte Licht, du schenktest Ordnung.“ Chevalier … Weiterlesen

Ölgemälde einer mittelalterlichen Schreiberin bei Kerzenschein, die mit einer Feder über einer Schriftrolle arbeitet

Manche Namen sind wie ein Glas Wasser: schlicht, klar, unverzichtbar. Und dann gibt es die Hemma – ein Name, der klingt wie eine kleine Melodie, irgendwo zwischen Heimat und Himbeerkuchen. Woher kommt Hemma? Der Ursprung liegt tief im Althochdeutschen. Heim – das Zuhause, das Dach über dem Kopf, der Ort der Geborgenheit. Hemma heißt im Kern: „die zum Heim Gehörige“. … Weiterlesen

Illuminiertes Bild im romanischen Stil: Augustiner-Chorherren in Gemeinschaft, beim Gebet und in der Seelsorge dargestellt

Wenn man das hohe Mittelalter verstehen will, dann darf man die Augustiner nicht übersehen. Aber Vorsicht: Das sind nicht die asketischen Wüstenväter, die in Höhlen Brotkrumen zählen, und auch nicht die Cluniazenser, die so viel sangen, dass sie kaum noch zum Essen kamen. Nein – die Augustiner-Chorherren waren eine ganz eigene Spezies: halb Mönch, halb … Weiterlesen

Fotorealistischer Sternenhimmel mit markierten Orten des Hochmittelalters – Cluny, Rom, Santiago, Regensburg, Salzburg, Bamberg, Freising, Passau, Augsburg, Baumburg und Vachendorf – als Fixsterne, Laternen und regionale Funken dargestell

Wenn man das hohe Mittelalter verstehen will, dann reicht es nicht, in Urkunden und Chroniken zu stöbern. Man muss den Kopf heben – zum Himmel. Denn die Macht dieser Epoche war verteilt wie die Sterne am nächtlichen Himmel: große Sonnen, stolze Laternen, kleine Funken. Gemeinsam ergaben sie den Kosmos, unter dem Könige, Bischöfe, Pilger und … Weiterlesen

Mittelalterliche Szene im romanischen Stil, Mönche und Abt in einer Kirche, Symbol für die Reform von Cluny.

Als im Jahr 910 Wilhelm von Aquitanien ein Kloster in Burgund gründete, konnte niemand ahnen, dass hier der geistige Taktgeber des hohen Mittelalters entstehen würde. Cluny war zunächst nur eine Abtei – aber eine Abtei, die einen völlig neuen Weg einschlug. 1. Das Wesentliche der Reform Das Besondere lag nicht in der Architektur, nicht in … Weiterlesen

☕?? Kaffee · Kuchen · Krempel Nachbarschafts-Flohmarkt an der Siegsdorfer Straße Samstag, 20. September 2025 · 8 bis 14 Uhr ⸻ Einladung an alle Aussteller Am Samstag, den 20. September 2025, findet unser zweiter Nachbarschafts-Flohmarkt an der Siegsdorfer Straße statt. Dazu laden wir alle Anwohnerinnen und Anwohner herzlich ein, mitzuwirken. Ihr könnt direkt vor euren Häusern oder auf eurem Grundstück einen Stand, einen Tisch oder einfach eine Decke aufbauen und dort eure Schätze anbieten. Bücher, Kleidung, Spielsachen, Möbel, Geschirr, Kuriositäten – alles ist willkommen, was ihr weitergeben möchtet. ⸻ Ablauf und Zeiten • Beginn: 8 Uhr • Ende: gegen 14 Uhr • Aufbau: ab 7 Uhr möglich, direkt vor eurem Haus oder in der Garage • Abbau: bitte bis spätestens 15 Uhr ⸻ Kuchen und Verpflegung Beim Nistler (Siegsdorfer Straße 12) gibt es Kaffee, Kuchen und Wiener Würstl – gegen Spende. ? Dafür bitten wir alle Anwohner herzlich um Kuchenspenden. Die Kuchen können am Vortag (19. September) oder am Morgen des Flohmarkts direkt bei Bettina und Jochen Nistler abgegeben werden. Hinweis: Der Erlös aus den Spenden geht in diesem Jahr an die K.u.H. Kultur- und Heimatfreunde. ⸻ Einladung an die Reichhausener Straße Besonders freuen wir uns, dass wir in diesem Jahr auch die Nachbarn aus der Reichhausener Straße einladen. Sie dürfen ebenfalls mit eigenen Ständen teilnehmen, so dass ein schöner nachbarschaftlicher Dialog entsteht und beide Straßen miteinander ins Gespräch kommen. ⸻ Nach dem Flohmarkt Ab ca. 14 Uhr laden wir alle Aussteller und Besucher ein, beim Nistler noch gemütlich zusammenzusitzen: • den restlichen Kaffee und Kuchen genießen • Würstl essen • ratschen, plaudern und den Tag gemeinsam ausklingen lassen ⸻ Wichtiges für Aussteller • Der Flohmarkt ist privat und nicht gewerblich. • Verkauft wird auf eigene Verantwortung. • Bitte achtet darauf, nach Ende alles wieder sauber zu hinterlassen. • Wer mitmacht, sorgt für seinen eigenen Tisch, Stuhl oder Stand. ⸻ Kontakt für Fragen Bettina und Jochen Nistler Siegsdorfer Straße 12 ? Tel: 0172 – 788 17 17

Nachbarschafts-Flohmarkt an der Siegsdorfer Straße Samstag, 20. September 2025 · 8 bis 14 Uhr Einladung an alle Aussteller Am Samstag, den 20. September 2025, findet unser zweiter Nachbarschafts-Flohmarkt an der Siegsdorfer Straße statt. Dazu laden wir alle Anwohnerinnen und Anwohner herzlich ein, mitzuwirken. Ihr könnt direkt vor euren Häusern oder auf eurem Grundstück einen Stand, einen Tisch oder … Weiterlesen

Gemälde des heiligen Jakobus mit rotem Mantel, grünem Gewand, Pilgerstab mit Muschel und Buch vor goldenem Hintergrund

Es gibt Fake News die verschwinden nach einer Nacht aus den Timelines. Und es gibt Fake News die halten sich über zwölf Jahrhunderte und schicken bis heute Hunderttausende in Funktionsjacken auf den Weg nach Westen. Der heilige Jakobus, jener Apostel der historisch nie einen Fuß auf spanischen Boden setzte, ruht seit dem 9. Jahrhundert offiziell … Weiterlesen

Adelheid von Baumburg in romanischem Stil auf Gold

Adelheid von Frontenhausen († um 1105) – dreimal verheiratet, dreimal reich geerbt. Statt Burgen und Glanz vererbte sie den Chiemgau an Klöster wie Baumburg und Berchtesgaden. Für die einen eine fromme Stifterin, für die anderen die Frau, die Männer und deren Vermögen verschliss.

Blick auf die Filialkirche St. Margaretha in Einharting mit Pferdekoppel im Vordergrund

Forschungsnotiz „Akte Einharting“ Leitfrage A: Gab es ein koordiniertes Bauprogramm (Pfarrkirche + 4 Filialen) um 1100–1200? I. Ausgangslage II. Der Sprung in Stein III. Filialstruktur und Parallelen IV. Bauarchäologische Spuren V. Synthese / Modell

Architekt mit Bauplan und Grashalm blickt nachdenklich auf den Eiffelturm

Ein Grashalm als Architekt.
Der Beitrag vergleicht das Bauprinzip der Natur mit dem menschlichen Streben nach Höhe am Beispiel eines Lieschgrases und eines Kirchturms. Ein Spiel mit Maßstab, Statik und Staunen.

Fotorealistische Darstellung von Zeus, Hera und Poseidon vor dramatischem Himmel über dem Chiemgauer Alpenmassiv

Ein Künstler ruft die Götter an – und klagt über die Abgründe des WordPress-Universums. Zwischen GenerateBlocks, ACF und Plugin-Krieg wird aus dem Seitenbau ein göttliches Drama. Eine Rede über digitales Leiden, antike Ironie und den unerschütterlichen Willen zur Schönheit.

Findling mit schmiedeeisernem Kreuz und Inschrift „790 – 1990“ am Waldrand bei Vachendorf

Am Waldrand zwischen Vachendorf und Siegsdorf, fast ganz oben an der sogenannten „Schinderhöll“ liegt ein stiller Zeuge der Geschichte: der Jubiläumsstein von Vachendorf. Vielen ist er gar nicht bekannt. Denn er liegt ein wenig abseits, verborgen rechts zwischen Farn, Gras und Wurzelwerk. Immer wieder wird der Findling vom Wuchs der Vegetation verschluckt und muss dann … Weiterlesen

Historische Ansicht Hochfelln 1937

Ursprünglich habe ich den Zyklus „Die Brüder im Süden“ in einer hochdeutschen Fassung eingelesen – gewissermaßen als Zugeständnis an eine breitere Verständlichkeit. Doch je tiefer ich mich auf die Texte einließ, je weiter ich mich in ihren Rhythmus, ihre Herkunft, ihre Stimme versenkte, desto deutlicher wurde mir: Hochdeutsch war ein Kompromiss. Und zwar einer, der … Weiterlesen

Der Schreibtisch des Oisologen

Ich bin Künstler, Philosoph, eigentlich mehr Kallisoph. Ich schreibe für Zeitungen. Ich fotografiere. Ich male. Ich zeichne. Ich forsche über Heimat, Geschichte, Sprache. Ich entwerfe Systeme. Ich denke in Beziehungen. Und irgendwann habe ich gemerkt: Es gibt keinen Namen für das, was ich tue. Künstler allein genügt nicht. Denn mein Arbeiten umfasst mehr als Werke. … Weiterlesen

Bettina steht in einem Werkstattunterstand und lackiert konzentriert einen weißen Stuhl; sie trägt Kopfhörer.

Im Carport bei der Werkstatt im schattigen Unterstand arbeitet Bettina. Vor ihr sind Stühle aufgestellt wie Figuren eines stillen Spiels. Sie sind aus Eisen und Kunststoff, roh, entlackt, bereit für etwas Neues. Bettina trägt weißen Lack auf, Schicht für Schicht und mit ruhiger gleichmäßiger Hand. Doch während sie streicht hört sie nicht etwa dem Wind … Weiterlesen

🪑 „Vom Sitzen zum Sehen – oder: Wie Angelique sechs Stühle rettete und Bettina sie zum Leuchten brachte.“ Man sagt, es begann an einem frühen Nachmittag im späten Sommer, als ein Sonnenstrahl schräg durchs Fenster der Gaststube im Forsthaus Adlgaß fiel, direkt auf eine Reihe alter Biergartenstühle, die da an der Wand lehnten wie Veteranen eines … Weiterlesen

vier seltsame Forscher betrachten einen Stein

Eine glorreiche Offensive am Rande des Toteises. Ein Häuflein standhafter Unbeirrbarer hat sich versammelt, den Blick entschlossen gen Horizont, die Stirn in trotzigem Faltenwurf.

Bauer mit Traktor dem eine Wandergruppe den Weg versperrt

Dienstag, 18:47 Uhr, bei leichtem Wind aus westlicher Richtung Heute am Tüttensee Ich hatte mich kaum eine halbe Stunde zuvor…

Waldweg im warmen Abendlicht, der durch eine helle, grüne Landschaft führt.

Im Frühjahr 2025 begann ich, mich mit der Frage zu beschäftigen, wie sich Naturerleben, Verantwortung und digitales Erzählen miteinander verweben lassen. Gemeinsam mit meiner Frau entstand der Titel „Wir werden immer mehr“ – WIM. Ein Satz, der eher wie ein Gefühl kam als wie ein Konzept, und der sofort einen Resonanzraum öffnete. Aus diesem Impuls … Weiterlesen

Ein Architekturmodell aus Holzklötzen steht auf einem Zeichenpapier am Fenster. Draußen liegt eine neblige Hügellandschaft mit einem einzelnen Baum in sanftem Morgenlicht. In der rechten unteren Ecke ein dezentes Signet mit Flamme und den Initialen C×B

Anfang Februar 2025. Ich war eigentlich mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Gemeinsam mit Florian Buchner von der Firma Classei in Marquartstein war ich an der Planung eines neuen Datenbanksystems für Heimatpflege und Archive. Wir hatten die Köpfe tief in Strukturen, Klassifikationen und semantischen Netzen. Die Idee war bestehende Inhalte nicht nur zu speichern, sondern auch … Weiterlesen

Ein einzelner, kahler Baum steht auf einer frostbedeckten Hügellandschaft, umgeben von morgendlichem Nebel. Goldenes Licht streift den Horizont, während im Tal sanfte Nebelschleier verweilen. Rechts unten ein dezentes Signet mit den Initialen C×B und einer stilisierten Flamme.

Im Dezember 2024 rief Betty Burkhard-Aicher von der ANL in Laufen bei uns an. Ob wir Lust hätten, ein Projekt künstlerisch zu begleiten, wollte sie wissen. Wir kennen und mögen uns seit vielen Jahren. Trotzdem war ich zögerlich. Es ist ja immer viel. Zu viel. Sie erwähnte etwas mit Almen. Mit Artenvielfalt. Das gefällt mir … Weiterlesen