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Die Zettelkästen
Zettelkasten der Fabeln
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Die zwei Gockel
Zwei stolze Hähne streiten um einen Knopf, beide haben Recht, doch keiner behält ihn. Erst die Ziege bringt Klarheit.
Der Dachs und das Reh
Ein kluger Dachs trifft ein schweigendes Reh – und lernt, dass nicht alles Wissen gesagt werden muss. Eine feinsinnige Parabel über das Hören, das Schweigen und die Weisheit der Gegenwart.
Der stille Falter
Ein stiller Falter, verborgen im Schatten der Brennnesseln, erkennt sein eigenes Leuchten – nicht durch Worte, sondern durch ein leises Gesehenwerden. Eine poetische Metapher für Selbstannahme.
Das Taubenschwänzchen
Ein Taubenschwänzchen aus dem Süden erzählt im Chiemgau-Garten von fernen Landschaften. Neugier wird zu Nähe – und aus Fremde wird Heimat. Eine zarte Fabel über Zugehörigkeit und Gastfreundschaft.
Die Maus und das Licht
Eine Maus entdeckt die Schönheit des zweckfreien Lichts. Statt zu sammeln, staunt sie – und erkennt: „Das, was da ist, wenn man nichts braucht.“ Eine poetische Fabel über das Wesen des Seins.
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