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Ein detailreicher Holzschnitt zeigt ein Birkhuhn in einer alpinen Landschaft mit Hütte, Brunnen und Bergen im Hintergrund.

Das Birkhuhn

oder wo das Huhn die Richtung kennt

Sechs Fabeln erzählen von einer Alm, die sich verändert. Das Birkhuhn und die anderen Tiere erleben, wie die Beweidung ausbleibt, Lebensräume zuwachsen, Vertrautes verloren geht und ein neuer Anfang notwendig wird.

Der Zyklus folgt den sechs sichtbaren Körpern des Siebenkörperdenkens – von den Ressourcen über Leben, Kultur, Werte und Verantwortung bis zum Handeln. Jede Fabel steht für sich und ist zugleich Teil einer gemeinsamen Bewegung.

Die sechs Begegnungen

Das Birkhuhn

oder alles ist da

Das Birkhuhn erwacht auf der Alm. Es ist hier zuhause und fühlt sich wohl.

Die Ringelnatter

oder vom Wachsen das nicht wartet

Das Birkhuhn begegnet der Ringelnatter, die erschöpft von ihrer Häutung erzählt. Andere Tiere spüren auch Veränderungen.

Die Herde

oder vom Leben mit den Menschen

Die Glocken klingen, doch die Herde zieht vorüber. Die Tiere sind enttäuscht. Die Alm wird nicht mehr beweidet.

Das Marderweibchen

oder etwas Wertvolles geht verloren

Weidetiere fehlen, ihre Spuren bleiben aus. Das Marderweibchen verlässt seinen Bau. Eine Ahnung vom Verlust der Alm breitet sich aus.

Ein Entschluss

oder ein Wille wird zum Weg

Das Birkhuhn ruft die Tiere zusammen. Sie sprechen mit dem Adler und fassen einen Entschluss.

Der Dachs

oder eine neue Heimat

Die Tiere brechen auf. Etwas Neues beginnt. Alle ziehen auf eine andere Alm.