Ein altes Wort für ein gegenwärtiges Miteinander.
Mit den Händen arbeiten. Zeit miteinander teilen.
Einmal im Monat lädt Angelika Gimpl in ihrer Künstlerwerkstatt in Bergen zum Gunkeln ein. Man bringt eine Handarbeit mit – oder auch nicht. Es wird gestrickt, gehäkelt, gestickt, repariert, erzählt, gelacht und voneinander gelernt. Wer nur dabeisitzen, zuschauen oder ein wenig ratschen möchte, gehört ebenso dazu.
Das Gunkeln hat keinen Leistungsanspruch. Es ist kein Kurs und keine Vorführung, sondern eine offene Werkstattzeit: Menschen kommen zusammen, tun etwas mit ihren Händen und lassen den Nachmittag seinen eigenen Rhythmus finden.
Ort und Rhythmus
Künstlerwerkstatt Bergen
Dorfplatz 5 · Bergen
in der Regel einmal im Monat, donnerstags von 15 bis 18 Uhr
Der jeweils nächste Termin wird im Kalender der werkstatt kesslfligga angekündigt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei.
Der längere Faden
Gunkeln – früher und heute
Die heutigen Treffen nehmen etwas wieder auf, das früher in den Spinnstuben des Chiemgaus selbstverständlich war: gemeinsames Arbeiten, Erzählen und Dasein. Der Hintergrundtext folgt dieser Spur von den alten Gunkelstuben bis zu Angelikas Werkstatt.